Mit dem Schlauchboot auf der Saale bei Orlamünde
Kinder mit dem Schlauchboot auf der Saale
Klettern an der Felswand
Zelte vor dem Bootshaus

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Unsere Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Die Allgemeine Geschäftsbedingungen regeln die vertragsrechtlichen Beziehungen zwischen dem Reiseveranstalter Abenteuer in Thüringen mit dem Gesellschafter Michael Oechsner (nachfolgend RV bezeichnet) und dem Reisenden; entsprechend dem deutschen Reiserecht. Mit der Reiseanmeldung oder Angebotsbestätigung bestätigt der Reisende die Anerkennung dieser AGB, die Bestandteil des Reisevertrages werden.

1. Vertragsschluss

Mit seiner Reiseanmeldung oder Angebotsbestätigung bietet der Reisende dem RV den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Der Reisevertrag kommt mit der Buchungsbestä¤tigung des RVs an den Reisenden zustande. Der Reisevertrag (inkl. Rechnung) wird dem Reisenden nach Vertragsabschluss übermittelt. Der Reisende haftet für alle Verpflichtungen von mitangemeldeten Reiseteilnehmern aus dem Reisevertrag, sofern er diese Verpflichtung durch ausdrückliche, gesonderte schriftliche Erklärung übernommen hat.

2. Zahlung

Bei Vertragsabschluß und ggf. Aushändigung des Sicherungsscheines ist eine Anzahlung in Höhe von 20 % des Reisepreises zu leisten, die auf den Reisepreis angerechnet wird. Der Restbetrag ist spätestens 10 Tage vor Reiseantritt fällig. Dauert die Reise nicht länger als 24 Stunden, schließt sie keine Übernachtung ein und übersteigt der Reisepreis nicht 75 €, so kann die Anzahlung/Restbetrag auch ohne Aushändigung eines Sicherungsscheines verlangt werden. Erfolgt die Buchung erst 10 Tage vor Reisebeginn, so ist der volle Reisepreis nach Zugang der Buchungsbestätigung durch den RV sofort zur Zahlung fällig. Die Kundengeldabsicherung gem. § 651 k BGB besteht über TRAVELSAFE GmbH, Neuburger Str. 102f, 94036 Passau, Tel.: 0851-52152 bei der ZURICH Versicherungsgruppe Deutschland AG.

3. Leistungen

Der Inhalt und Umfang der vertraglich vereinbarten Leistungen ergibt sich aus dem Reiseangebot/Internetpräsentation/Detailinformation. Diese Angaben sind für den RV bindend. Der RV behält sich jedoch vor, aus sachlich berechtigten, erheblichen und nicht vorhersehbaren Gründen vor Vertragsabschluß eine Änderung dieser Angaben zu erklären, Über die der Reisende vor der Buchung in Kenntnis gesetzt wird.

4. Leistungs- und Preisänderungen

Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsschluss notwendig werden und die von dem RV nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit diese nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen, dies gilt insbesondere dann, wenn z.B. einzelne ausgeschriebene Unterkünfte nicht verfügbar sind und eine gleichwertige oder qualitativ höherwertige Unterkunft in der Umgebung angeboten wird. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Der RV ist verpflichtet, den Kunden über Leistungsänderungen oder -abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Gegebenenfalls wird der RV eine kostenlose Umbuchung oder einen kostenlosen Rücktritt anbieten. Der RV behält sich vor, die ausgeschriebenen und mit der Buchung bestätigten Preise im Fall der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen in dem Umfang zu ändern, wie sich deren Erhöhung pro Reiseteilnehmer auf den Reisepreis auswirkt. Der RV verpflichtet sich, den Reisenden im Fall einer nachträglichen Änderung des Reisepreises oder einer Änderung einer wesentlichen Reiseleistung unverzüglich, spätestens jedoch 21 Tage vor Reiseantritt, davon in Kenntnis zu setzen. Preiserhöhungen nach diesem Zeitpunkt sind unzulässig. Bei Preiserhöhungen um mehr als 5 % oder im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Reisende berechtigt, ohne Gebühren vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer anderen mindestens gleichwertigen Reise aus dem Angebot des RV zu verlangen, wenn der RV in der Lage ist, eine solche Reise ohne erheblichen Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Der Reisende hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung durch den RV diesem gegenüber geltend zu machen. Es ist möglich, dass der Reisende auch nach Vertragsabschluss Änderungen oder Erweiterungen der Reiseleistungen wünscht. Dies sind z.B. Änderungen oder Erweiterung im Leistungsumfang, Änderung der Personenzahl bei Gruppen. Ist dies durch den RV realisierbar, so wird dem Reisenden die Änderung zum Reisevertrag durch den RV bestätigt. Der RV behält sich pro Änderungsvertrag eine Berechnung von Porto- und Bearbeitungsgebühren in Höhe von maximal 10 Euro vor. Dem Reisenden wird gestattet, dem RV nachzuweisen, dass diesem keine oder wesentlich geringere Kosten als die geltend gemachten Bearbeitungsgebühren entstanden sind. In diesem Fall ist der Reisende nur zur Zahlung der tatsächlich angefallenen Kosten verpflichtet.

5. Rücktritt des Kunden, Ersatzpersonen

Der Reisende kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Maßgeblich für den Rücktrittszeitpunkt ist der Eingang der Rücktrittserklärung beim RV. Zur Vermeidung von Missverständnissen wird empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären. Wird der Reisebeginn oder ein Anreisetermin durch schuldhaftes Verhalten des Reisenden verpasst oder verhindern unvollständige bzw. ungültige Reisedokumente die An- oder Weiterreise, so gelten die allgemeinen gesetzlichen Regelungen. Tritt der Reisende vom Reisevertrag zurück, kann der RV eine angemessene Entschädigung unter Abzug des Wertes der von dem RV ersparten Aufwendungen sowie dessen, was der RV durch anderweitige Verwendung der Reiseleistung erwerben kann, verlangen. Die Höhe der Entschädigung richtet sich nach dem Reisepreis. Der RV kann diese Entschädigung unter Berücksichtigung der nachstehenden Gliederung nach der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschalisieren. Reisen entsprechend Ausschreibung oder Reiseangebote: ab Abschluss Vertrag bis 21. Tag vor Reisebeginn: 10% ab 20. bis 14. Tag vor Reisebeginn: 25% ab 13. Tag vor Reisebeginn: 70% bei Rücktritt durch Nichtantritt am 1. Reisetag tatsächlich angefallenen Kosten verpflichtet. Bei Stornierungen sind die kompletten Reiseunterlagen im Original unverzüglich an den RV zurückzugeben. Bis zum Reisebeginn kann der Reisende verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. Der RV kann dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenn dieser den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, so haften er und der Reisende dem RV als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten. Der RV empfiehlt den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung.

6. Nicht in Anspruch genommene Leistungen

Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise, wegen Krankheit oder aus anderen, von dem RV nicht zu vertretenden Gründen, nicht in Anspruch, so besteht kein Anspruch des Reisenden auf anteilige Rückerstattung des Reisepreises. Der RV wird sich jedoch bei den Leistungsträgern um Erstattung der ersparten Aufwendungen bemühen.

7. Absage der Reise, Rücktritt durch den Reiseveranstalter

Der RV kann in folgenden Fällen die Reise absagen oder vom Reisevertrag zurücktreten: - Ohne Einhaltung einer Frist kann der RV den Vertrag nach Reisebeginn kündigen, wenn der Reisegast die Durchführung des Vertrages ungeachtet einer Abmahnung nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maß vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt der RV aus vorbezeichnetem Grund, so behält der RV den Anspruch auf den Gesamtpreis; der RV muss sich jedoch den Wert ersparter Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, den er aus einer anderweitigen Verwendung der Reiseleistung erlangt, einschließlich der eventuell von den Leistungsträgern gutgeschriebenen Beträge. - Bis 14 Tage vor Reiseantritt kann der RV die Reise absagen, wenn die in der Reiseausschreibung, der Internetpräsentation oder dem durch den RV gemachten Angebot genannte Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird. In diesem Fall ist der RV verpflichtet, den Reisenden unverzüglich hiervon in Kenntnis zu setzen. Der Reisende kann bei einer Absage durch den RV die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn der RV in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Der Reisende hat dieses Recht unverzüglich nach der Erklärung durch den RV diesem gegenüber geltend zu machen. Anderenfalls erhält der Reisende den bis dahin gezahlten Reisepreis zurück.

8. Kündigung in Folge höherer Gewalt

Wird die Reise durch höhere Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl der RV als auch der Reisende den Vertrag kündigen. Wird der Vertrag gekündigt, so verliert der RV den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis. Jedoch kann er für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen eine nach § 638 Abs. BGB zu bemessende Entschädigung verlangen. Weiterhin ist der RV verpflichtet, die infolge der Aufhebung des Vertrages notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere, falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasst, den Reisenden zurückzubefördern. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Reisenden zur Last.  

9. Gewährleistung

Die Gewährleistungsrechte des Reisenden sind geregelt durch § 651c bis § 651h BGB. Wird die Reise durch den RV nicht vertragsmäßig erbracht, so kann der Reisende innerhalb angemessener Frist Abhilfe verlangen. Der RV kann auch in der Weise Abhilfe schaffen, dass er eine gleichwertige Ersatzleistung erbringt. Er kann die Abhilfe jedoch verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Für die Dauer des Mangels der Reise kann der Reisende eine Minderung des Reisepreises verlangen. Der Reisepreis ist in dem Verhältnis herabzusetzen, in welchem zur Zeit des Vertragsschlusses der Wert der Reise in mangelfreiem Zustand zu dem wirklichen Wert gestanden haben würde. Die Minderung tritt nicht ein, soweit es der Reisende schuldhaft unterlässt, den Mangel anzuzeigen. Die Anzeige des Mangels sollte direkt gegenüber dem RV erfolgen. Es wird zur Vermeidung von Missverständnissen empfohlen, den Mangel schriftlich anzuzeigen. Wird eine Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet der RV innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, so kann der Reisende den Reisevertrag kündigen. Dasselbe gilt, wenn dem Reisenden die Reise infolge eines solchen Mangels aus wichtigem, dem RV erkennbaren Grund nicht zuzumuten ist. Zur Vermeidung von Missverständnissen wird empfohlen, die Kündigung schriftlich zu erklären. Der Bestimmung einer Frist für die Abhilfe bedarf es nur dann nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist oder von dem RV verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt wird. Wird der Vertrag gekündigt, so verliert der RV den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis. Er kann jedoch für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen eine nach § 638 Abs. 3 BGB zu bemessende Entschädigung verlangen. Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadenersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel der Reise beruht auf einem Umstand, den der RV nicht zu verantworten hat.

10. Haftungsbeschränkung

Die vertragliche Haftung des RV für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit - ein Schaden des Reisegastes weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt worden oder - der RV für einen dem Reisegast entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungserbringers verantwortlich ist. Die Reise-Veranstalter-Haftpflicht-Versicherung besteht über TRAVELSAFE GmbH, Neuburger Str. 102f, 94036 Passau bei der HDI-Gerling Firmen und Privat Versicherung AG. Keine Haftung wird durch den RV übernommen für abhandelgekommene, beschädigte oder gestohlene Gegenstände des Reisenden - das gilt auch für im Fahrzeug oder in den betreffenden Unterkünften zurückgelassene Gegenstä¤nde. Gleiches gilt für Schäden oder den Verlust von Kraftfahrzeugen der Reisenden und der darin befindlichen Gegenstände. Dem Reisenden wird in diesem Zusammenhang im eigenen Interesse der Abschluss einer Reiseunfall- und Reisegepäck-Versicherung empfohlen. Der RV haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z. B. Ausflüge, Beförderungsleistungen von und zum ausgeschriebenen Ausgangs- und Zielort, nicht verkehrssichere Mietfahrräder von Fremdanbietern usw.), wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung und der Buchungsbestätigung ausdrücklich und unter Angabe des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistungen so gekennzeichnet werden, dass sie für den Reisenden erkennbar nicht Bestandteil der Reiseleistungen des RV sind. Bei Reisen, bei denen ein Begleitfahrzeug zur Gepäck- bzw. Fahrradbeförderung zur Verfügung steht, sind grundsätzlich keine Personenbeförderungen im Begleitfahrzeug vorgesehen und somit auch nicht Bestandteil der Leistungsausschreibung. Sollte der RV in Notfällen für Transfers (z. B. bei Verletzungen oder technischen Defekten) dem Reisegast kostenlose Mitfahrgelegenheiten in dem Begleitfahrzeug anbieten, so geschieht dies in eigener Verantwortung des Reisegastes. Ein Schadenersatzanspruch gegen den RV ist auch insoweit beschränkt oder ausgeschlossen, als aufgrund internationaler Übereinkommen oder auf solchen beruhende gesetzlichen Vorschriften, die auf die von einem Leistungsträger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, ein Anspruch auf Schadensersatz gegen den Leistungsträger nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen entsteht oder geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist.

11. Besonderheiten für Aktivreisen

Trotz äußerster Sorgfalt bei der Organisation unterliegen Aktiv-Reisen einem erhähten Unfall-Risiko und die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Deshalb setzen wir bei allen Teilnehmern ein erhebliches Maß an Eigenverantwortung und eine angemessene Tourenvorbereitung voraus. Eine ehrliche Selbsteinschätzung ist bei der Auswahl der Reise unverzichtbar. Unmittelbar vor Reisedurchführung wird in Form einer Einweisung auf Abläufe, Gefahren und Durchführungsdetails der entsprechenden Reise hingewiesen. Es wird eine schriftliche Kenntnisnahme der Belehrung/Einweisung aller an der Reise teilnehmenden Personen eingeholt. Einzelne Bestandteile der Reise (z.B. bei Survivalkursen) gelten als besonders schwierig/gefährlich, der RV wird auf etwaige Gefahren hinweisen und der Reisenden kann die Teilnahme selbst entscheiden. Die in der Reiseausschreibung beschrieben Reiseabläufe stellen den Verlauf der Reisen unter normalen Umständen dar. Von diesen Abläufen kann der Reiseleiter abweichen, wenn besondere Umstände eintreten. Zu solchen Umständen zählen die Kondition der Reiseteilnehmer, Wetterverhältnisse oder andere Umstände, die vom RV nicht beeinflusst werden können. Es erfolgt keinerlei Haftung für verschmutzte, beschädigte, verlorene oder unbrauchbar gewordene Ausrüstungs- und Bekleidungsstücke oder während der Reise benutzte Sachen (Video, Telefone, Foto...). Dem Reisenden obliegt während der Reise die sichere Verwahrung oder Aufbewahrung. Der Reisende ist auch verantwortlich für alle Schäden, die er sich selbst zuzieht oder die er anderen zufügt. Durch den Charakter vieler Aktivreisen bedingt, erfolgt die Verpflegung auf einem einfachen Niveau unter Beachtung der Richtlinien von Hygiene und Haltbarkeit/Verderblichkeit von Lebensmitteln. Es kann vorkommen, dass hygienische Anforderungen an Essenszubereitung und Esskultur nicht immer eingehalten werden können (z.B. bei Survivalkursen...). Ebenso bedingen Lagern/Übernachtungen auf einfachen Biwakplätzen nicht immer Anspruch auf sanitäre Einrichtungen. Dies wird in der Reisebeschreibung ausdrücklich erklärt. Bei Aufenthalt oder Übernachtung ist durch den Reisenden die entsprechend gültige Hausordnung bzw. Verordnungen (Zeltplatzordnung, Naturschutz, Nachtruhe, Lärm- und Emissionsschutz) einzuhalten.

12. Verhaltenspflichten des Reiseteilnehmers

Verliert ein Reiseteilnehmer bei einer geführten, vom Reiseleiter abgesicherten, Tour den Kontakt zur Reisegruppe, hat er abzuwarten, bis ein Vertreter des RV ihn wieder zur Gruppe geleitet. Fällt der Reiseleiter durch einen nicht vorhergesehenen Umstand zur Absicherung der Reise aus, so haben die Reiseteilnehmer auf das Eintreffen eines Vertreters des RV zu warten. Erfolgt durch den Reisenden eine eigenstündige Weiterfahrt oder Durchführung der Reise, so erfolgt dies auf eigenes Risiko.

13. Minderjährige Reiseteilnehmer

Bei minderjährigen Reisenden übernehmen der Erziehungsberechtigten bzw. der von den Erziehungsberechtigten autorisierte Betreuer der Gruppe, Schulklasse o.Ä. die volle Aufsichts- und Haftungspflicht - ausgenommen bei Anweisungen und Entscheidungen im Verantwortungsbereich des RV (Durchsetzung der Sicherheitsstandards vieler angebotener Aktionsinhalte z.B. Kanu, Klettern...). Bei fachspezifischen Reiseinhalten (Kursen wie z.B. Klettern, Abseilen am Fels, Kanu- Kurs etc.) obliegt dem Betreuerpersonal der Gruppe die allgemeine Aufsichtspflicht. Dem RV obliegt die fachspezifische Erbringung der Sicherheitsnormen. Es wird empfohlen, eine Unfall- bzw. Krankenversicherung abzuschließen.

14. Anmeldung von Ansprüchen und Verjährung

Die Gewährleistungsrechte sind innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber dem RV geltend zu machen. Nach Ablauf der Frist kann der Reisende Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist gehindert war. Ansprüche des Reisenden verjähren im Übrigen in zwei Jahren. Die Frist beginnt mit dem Tag, an dem die Reise nach dem Vertrag enden sollte. Anspüche aus unerlaubter Handlung verjähren innerhalb von drei Jahren.

15. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen, Gerichtsstand

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Vertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Vertrages zur Folge. Der Unternehmenssitz des RV ist 07381 Bodelwitz. Der Reisende kann den RV nur an dessen Sitz verklagen. Für Klagen des RVs gegen den Reisenden ist der Wohnsitz des Reisenden maßgeblich, es sei denn, die Klage richtet sich gegen Vollkaufleute oder Personen, die keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland haben, oder gegen Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reisveranstalters maßgebend.

Bodelwitz, Februar 2012 Abenteuer in Thüringen - Michael Oechsner